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Meta-Ads-Videoformate 2026: Größen, Längen und sichere Zonen
Wer Werbeanzeigen auf Instagram und Facebook schaltet, schaltet sie bei Meta. Die Anzeige läuft dort an verschiedenen Stellen, den Platzierungen: in Reels, in Stories und im Feed. Jede Platzierung hat ihr eigenes Format. Passt das Video nicht, schneidet Meta es zu oder legt Ränder an, und wichtige Teile verschwinden hinter Knöpfen und Text. Hier steht, was du für 2026 wissen musst.
Die Kurzfassung
| Platzierung | Format | Auflösung (Pixel) | Länge |
|---|---|---|---|
| Reels | 9:16 | 1440 × 2560 | bis 15 Minuten |
| Stories | 9:16 | 1440 × 2560 | 1 Sekunde bis 60 Minuten |
| Instagram-Feed | 4:5 | 1440 × 1800 | 1 Sekunde bis 60 Minuten |
| Facebook-Feed | 4:5 | 1440 × 1800 | 1 Sekunde bis 241 Minuten |
Dateien gehen als MP4 oder MOV hoch, bis 4 GB. Die Werte stammen aus Metas Anzeigen-Leitfaden (Stand Oktober 2026, für Reels mit den Angaben für Instagram). Meta passt sie gelegentlich an, ein kurzer Blick vor dem Hochladen lohnt sich.
Welches Format für welche Platzierung?
- 9:16 (Hochformat): für Reels und Stories. Das Video füllt den ganzen Bildschirm. Das ist heute das wichtigste Format.
- 4:5 (leicht hoch): für den Feed auf Instagram und Facebook. Es nimmt beim Scrollen mehr Fläche ein als ein quadratisches Video.
- 16:9 (Querformat): brauchst du bei Meta selten. Es ist das Format für YouTube.
Für die meisten Kampagnen reichen deshalb zwei Fassungen: 9:16 und 4:5. Mehr zu allen Formaten liest du in Social Media Video Formate.
Sichere Zonen: Wo Text und Logo hingehören
Im Hochformat liegen oben der Name deines Profils und unten Text, Knopf und Symbole. Meta empfiehlt deshalb, in 9:16 frei zu lassen:
- oben 14 Prozent, bei 2560 Pixeln Höhe rund 360 Pixel
- unten 35 Prozent, rund 900 Pixel
- an jeder Seite 6 Prozent, bei 1440 Pixeln Breite rund 85 Pixel
In diesem Bereich sollten keine Untertitel, keine Preise und kein Logo stehen. Das Bild selbst darf bis an den Rand gehen, nur die wichtigen Informationen gehören in die Mitte.
Länge: Was geht und was sinnvoll ist
Technisch erlaubt Meta lange Videos, im Facebook-Feed sogar über vier Stunden. Für Anzeigen zählt aber etwas anderes: Ob jemand stehen bleibt, entscheidet sich in den ersten Sekunden. Deshalb schneide ich Anzeigen meist in mehreren Längen, zum Beispiel 6–10, 10–20 und 20–30 Sekunden, und lasse sie gegeneinander laufen. Welche Länge gewinnt, zeigen die Zahlen im Werbeanzeigenmanager, nicht das Bauchgefühl.
Ton und Untertitel
Meta empfiehlt Ton ausdrücklich, für Reels sogar dringend. Gleichzeitig sehen viele Menschen Videos ohne Ton, zum Beispiel unterwegs. Untertitel sorgen dafür, dass die Botschaft in beiden Fällen ankommt. Sie gehören in die sichere Zone, gut lesbar und nicht zu klein.
Ein Video, alle Formate
Am einfachsten wird es, wenn du schon beim Filmen an mehrere Formate denkst: Lass rund um die Person oder das Produkt etwas Platz, dann lassen sich aus derselben Aufnahme 9:16 und 4:5 schneiden. So habe ich es bei der Anzeige für BODIFY gemacht: dieselbe Anzeige im Hochformat für Reels und Stories und in 4:5 für den Feed.
Fazit
Für Meta brauchst du in den meisten Fällen 9:16 und 4:5, Text und Logo innerhalb der sicheren Zonen und mehrere Längen zum Testen. Wenn du das nicht selbst schneiden willst: Bei meinen Werbeanzeigen bekommst du jede Variante in den Formaten, die du brauchst.
Jede Variante in jedem Format.
Ich schneide deine Anzeigenvideos in 9:16 und 4:5, mit Untertiteln in der sicheren Zone und in mehreren Längen zum Testen.


