
Werbeanzeigen · Kosten
Was kosten Werbeanzeigen-Videos? Die Kostenfaktoren im Überblick
Wer über Video-Werbeanzeigen auf Meta, TikTok oder YouTube nachdenkt, stellt meistens zwei Kostenfragen und wirft sie oft in einen Topf: Was kosten die Anzeigenvideos selbst? Und was kostet es, sie auszuspielen? Hier geht es um die erste Frage: die Kosten für Anzeigenvideos.
Zwei Budgets, die du trennen solltest
- Budget für die Videos: Das ist der Aufwand für die Erstellung: Schnitt, Einstiege, Varianten, Formate.
- Werbebudget: Das ist das Geld, das du an Meta, TikTok oder Google zahlst, damit deine Anzeigen ausgespielt werden. Das legst du selbst in deinem Werbekonto fest.
Beide hängen zusammen: Das beste Werbebudget verpufft, wenn die Videos nicht funktionieren. Und die besten Videos bringen nichts, wenn sie niemand sieht.
Die Faktoren, die den Preis von Anzeigenvideos bestimmen
- Anzahl der Varianten: Bei Anzeigen rechnet man in Kombinationen. 3 Einstiege × 2 Längen × 2 Formate ergeben schon 12 Dateien.
- Material: Gibt es schon brauchbare Aufnahmen wie Produktvideos, Handyclips oder bestehende Videos? Oder muss erst Material gesammelt werden?
- Aufwand pro Variante: Texteinblendungen, Untertitel, Animationen, Ton und Musiklizenzen.
- Wiederholung: Eine einmalige Runde oder regelmäßig neue Anzeigenvideos, damit die Anzeigen nicht „ausbrennen“?
- Extras: Zum Beispiel das Hochladen der Anzeigen im Werbeanzeigenmanager.

Gute Varianten entstehen nicht zufällig. Einstiege und Blickwinkel werden vorher geplant, damit sich gezielt testen lässt, was wirklich zieht, statt 20 zufällige Schnitte ins Rennen zu schicken.
Warum eine einzelne Anzeige selten reicht
Welche Anzeige funktioniert, weiß vorher niemand, auch kein Profi. Deshalb testet man mehrere Einstiege und Blickwinkel gegeneinander und schaltet dann mehr Budget auf die Gewinner. Dazu kommt die Abnutzung (im Marketing „Creative Fatigue“): Nach einigen Wochen hat deine Zielgruppe eine Anzeige zu oft gesehen, die Kosten steigen. Mehr dazu liest du in Werbeanzeigen schalten: Warum ein Video nicht reicht.
Die teuerste Anzeige ist die, die niemand anschaut, egal wie günstig sie in der Erstellung war.
So hältst du die Kosten im Griff
- Klein starten: ein Angebot, drei Einstiege, ein Format. Erst wenn klar ist, was funktioniert, kommen weitere Längen und Formate dazu.
- Material bündeln: Schick alles, was du hast, auf einmal: Produktaufnahmen, Kundenstimmen, Handyvideos.
- Dein Angebot vorher klären: Was bietest du an, für wen, und warum gerade jetzt? Je klarer das ist, desto weniger Schleifen braucht es.
Fazit
Anzeigenvideos sind eine Investition ins Testen: Du bezahlst nicht für ein einzelnes Video, sondern für die Chance herauszufinden, was bei deiner Zielgruppe wirklich verkauft. Wie viele Varianten für dich sinnvoll sind und was das kostet, klären wir in einem kurzen Erstgespräch.
Was kostet dein Anzeigen-Set?
Sag mir kurz, was du bewerben willst. Du bekommst einen klaren Vorschlag für Einstiege, Varianten und Aufwand.

