
Videoschnitt · Kosten · Preise
Was kostet Videoschnitt? Die ehrliche Übersicht
„Was kostet Videoschnitt?“ – eine der häufigsten Fragen, die ich bekomme. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt drauf an. Das ist keine Ausrede, sondern hat klare Gründe. Wer sie kennt, kann Angebote besser vergleichen und beim Schnitt sogar bares Geld sparen.
Warum es keinen Einheitspreis gibt
Ein 30-Sekunden-Reel aus einem sauberen Take ist etwas völlig anderes als ein 45-Minuten-Podcast, aus dem acht Clips mit Untertiteln, starken Einstiegen und mehreren Formaten entstehen sollen. Die Zeit steckt nicht im Export, sondern im Sichten, Entscheiden und im Feinschliff – Sekunde für Sekunde.
Die fünf Faktoren, die den Preis bestimmen
- Material: Wie viel Rohmaterial muss gesichtet werden – und wie gut ist es sortiert? Zwei Stunden unbeschriftete Clips kosten mehr Zeit als zehn Minuten vorsortierte Takes.
- Anzahl und Länge: Ein einzelnes Video oder eine Serie? 15 Sekunden oder 10 Minuten?
- Stil und Aufwand: Ein ruhiger Interview-Schnitt ist schneller gemacht als ein dynamischer Schnitt mit Zwischenbildern, Zooms, Animationen und Effekten.
- Extras: Untertitel, Color Grading, Sounddesign, Musiklizenzen, Thumbnails.
- Umfang und Zeitplan: Wie viele Formate (9:16 / 4:5 / 16:9), Kurzfassungen oder Varianten mit anderem Einstieg? Normale Lieferzeit oder Express?

Die meiste Arbeit sieht man am Ende nicht: den besten Take finden, Pausen entfernen, Tempo bauen, Ton säubern. Genau das macht den Unterschied zwischen „okay“ und „fertig“.
Einzelvideo oder laufende Zusammenarbeit?
Viele starten mit einem einzelnen Video und merken schnell: Richtig wirksam wird Video erst mit Regelmäßigkeit. Bei einer laufenden Zusammenarbeit werden wiederkehrende Elemente – Untertitel-Stil, Intro, Farben, Schriften – einmal angelegt und dann bei jedem Video wiederverwendet. Das spart bei jedem weiteren Video Zeit und sorgt für einen einheitlichen Look.
So sparst du beim Videoschnitt bares Geld
- Material vorsortieren: Clips grob nach Szenen in Ordner legen oder kurz beschriften.
- Originaldateien schicken: Per WhatsApp verschickte Videos sind stark komprimiert und oft kaum noch zu retten.
- Klar briefen: Ziel, Plattform und 1–3 Beispielvideos, die dir gefallen. Das spart Feedbackrunden.
- Feedback bündeln: Eine Person sammelt alle Anmerkungen und schickt sie als Liste – am besten mit Timecodes.
- Im Paket denken: Mehrere Videos auf einmal filmen und abgeben ist effizienter als jede Woche ein Einzelauftrag.
Wie du Material filmst, das sich gut schneiden lässt, zeige ich dir in Selbst filmen, professionell schneiden lassen.
Gutes Material und ein klares Briefing sparen mehr Geld als jeder Rabatt.
Worauf du beim Vergleich achten solltest
Günstiger ist nicht automatisch besser – teurer aber auch nicht automatisch professioneller. Vergleiche nicht nur den Preis, sondern den Output: Wie viele Videos bekommst du, in welchen Formaten, mit wie vielen Feedbackrunden? Ein klar beschriebener Umfang schützt dich vor bösen Überraschungen.
Fazit
Videoschnitt hat keinen Einheitspreis – aber mit einem klaren Ziel und gut vorbereitetem Material bekommst du schnell einen verbindlichen Rahmen. Am einfachsten geht das in einem kurzen Erstgespräch: Danach weißt du genau, was dein Projekt kostet – ohne Verkaufsdruck.
Du willst wissen, was dein Projekt kostet?
Kein Pauschalpreis, aber ein klares Angebot nach einem kurzen Gespräch. 30 Minuten reichen.

