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Kosten einer Videoproduktion: Was du wirklich einkalkulieren musst

Marlon Holzhauer
Marlon Holzhauer
22. April 20263 Min. Lesezeit

„Was kostet eine Videoproduktion?" – eine der meistgestellten Fragen, die wir bekommen. Und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt drauf an. Aber das ist keine Ausrede, sondern der Schlüssel zum Verständnis warum Preise so stark variieren.

Warum es keinen Standardpreis gibt

Ein 15-Sekunden Reel für Instagram ist nicht dasselbe wie ein 3-minütiger Imagefilm. Und ein Drehtag mit zwei Personen in einer Werkstatt ist nicht dasselbe wie ein Produktionsteam auf einer Baustelle. Der Preis hängt immer am Umfang – nicht an einer Pauschale.

Die vier Kostentreiber

  • Produktion: Drehzeit, Anzahl der Locations, Setups (Ton, Licht, Kamera), Anfahrt und Vorbereitung.
  • Postproduktion: Schnittaufwand, Untertitel, Motion Design, Sounddesign, Farbkorrektur.
  • Output: Wie viele Videos entstehen? Wie viele Formatvarianten (9:16 / 4:5 / 16:9)? Wie viele Cutdowns?
  • Timing: Normale Lieferzeit oder Express? Express kostet mehr.

Was ist realistisch?

Grobe Orientierung für typische Formate:

  • Social Media Clips / Reels (Schnitt von deinem Material): ab ca. 200–500 € pro Video je nach Aufwand
  • Social Media Produktion vor Ort (Dreh + Schnitt): ab ca. 800–1.500 € für einen Halbtag inkl. mehrerer Clips
  • Imagefilm / Brandfilm: ab ca. 2.500–5.000 € je nach Länge, Aufwand und Output
  • Ad Creatives (mehrere Varianten): ab ca. 500–1.500 € je nach Anzahl Hooks, Angles und Formate

Diese Zahlen sind Richtwerte – kein verbindliches Angebot. Der tatsächliche Preis ergibt sich immer aus einem konkreten Briefing.

Worauf du beim Vergleich achten solltest

Günstiger ist nicht automatisch besser – aber teurer ist auch nicht automatisch professioneller. Wichtiger als der Preis ist der Output pro Euro: Wie viele Videos bekommst du? In welchen Formaten? Mit wie vielen Feedbackrunden?

Ein klarer Scope (was ist genau enthalten?) schützt dich vor bösen Überraschungen. Wenn ein Anbieter keinen klaren Scope liefert, ist das ein Warnsignal.

Fazit

Videoproduktion ist kein Einheitspreis-Produkt. Aber mit einem klaren Ziel und einem ehrlichen Briefing bekommst du schnell einen realistischen Rahmen. Am einfachsten geht das in einem kurzen Erstgespräch – ohne Verkaufsdruck.

Videoproduktion

Du willst wissen was dein Projekt kostet?

Kein Pauschalpreis – aber ein ehrliches Angebot nach kurzem Briefing. 15 Minuten reichen.